Pressemitteilungen
 
Zur 5. Europe Open Championship am 05.04.2008

Der Polizeisportkurier, das offizielle Organ des Deutschen Polizeisportkuratoriums, schreibt in Ausgabe Nr. 3/2008 auf Seite 58:

...und in der Zeitschrift der Bundespolizei steht in Ausgabe 02/2008, Rubrik "Sport und Gesundheit", Seite 43:

 
Artikel aus dem Wochenkurier vom 07.03.2007

Von den Lesern des Wochenkuriers wurde unser Shihfu Andreas Zimmermann zu einem der zehn Dresdner des Jahres 2007 gewählt. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an alle, die sich an der Abstimmung beteiligt haben!

 
Artikel aus dem Wochenkurier vom 07.02.2007
Chinesische Kampfkunst ist seine Welt
Von C. Pönisch

Andreas Zimmermann hat sich der chinesischen Kampfkunst Jeet Kune Do verschrieben. Vor 25 Jahren, als man im Osten nur Judo und Karate kannte, begann der heute 49-Jährige, sich Theorie und Praxis des Kung Fu aus Büchern anzueignen.

Heute leitet der Verwaltungsbeamte der Bundespolizei nicht nur sehr erfolgreich seine Wu Shu Schule, sondern ist auch Jeet Kune Do Landestrainer für Sachsen. Vier Mal wöchentlich trainiert er ehrenamtlich die 27 Mitglieder seines Sportvereins, nimmt mit ihnen erfolgreich an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil und pflegt darüber hinaus ein sehr lebhaftes Vereinsleben.

 
Auszug aus dem Artikel der am 10.10.2002 in der sächsische Zeitung erschien. Mehr als ein Kampfsport
Die Dresdner Wu-Shu-Schule vermittelt eine fernöstliche Lebensphilosophie
Von Skadi Hofmann

Zenkutsu Dachi, Nunchaku, Obi. Klingt ziemlich chinesisch? Ist es ja auch. In den immer zahlreicher werdenden Kampfsportvereinen ist ein Mindestvokabular der chinesischen Sprache Voraussetzung, um den Übungsanleitungen des Meisters folgen zu können.

Andreas Zimmermann, Cheftrainer des Vereins "Wu Shu Schule Dresden of Jeet Kune Do" macht da keine Ausnahme. "Alle Kommandos sage ich chinesisch an, die Techniken derzeit noch japanisch", sagt der 43-Jährige, der 1984 Gründungsmitglied des Vereins war. Der Name der Dresdner Kampfsportschule lässt sich schnell enträtseln. "Wu Shu ist der Oberbegriff für die chinesische Kampfsportkunst als solche", erklärt Zimmermann. "In Europa ist sie auch als Kung Fu bekannt." Der klassische Wu Shu-Stil wurde vor etwa 1 500 Jahren im nordchinesischen Shaolin-Kloster geprägt. Zimmermann, der sich den Kampfsport mit Hilfe von Büchern überwiegend selbst beigebracht hat, vermittelt den derzeit 46 Vereinsmitgliedern eine der modernen Varianten: "Jeet Kune Do". "Es gibt keinen einheitlichen Stil", sagt er. "Ich zeige den Kämpfern einen Weg, aber wie sie ihn gehen, entscheiden sie selbst. Jeder entwickelt seinen persönlichen Kampfstil." Doch Wu Shu ist weit mehr als nur eine sportliche Aktivität. "Wu Shu soll Spaß machen, helfen, den Alltagsstress abzubauen und man soll nach dem Training einen Hauch von Freiheit und Erleichterung spüren", sagt Zimmermann. So besteht das Training nicht nur aus Technik- und Zweikampfübungen, auch Akrobatik, ballettartige Choreographien und die fernöstliche Philosophie sind Bestandteile des Wu Shu-Unterrichts. Wer die erste Prüfung besteht, darf sich die weiße Scherpe (japanisch: Obi) um den Bauch binden. "Allerdings gibt es bei uns zusätzlich eine mündliche Prüfung", sagt Zimmermann. Sprachkenntnisse, ein bisschen geschichtliches Wissen über die Kampfsportart, fragt der Cheftrainer darin ab. Bis zum schwarzen Gürtel muss man schon mehr Ausdauer mitbringen. Etwa sieben oder acht Jahre dauert es, bis die Sportler sich "Erster Dan" nennen dürfen. Seit Jahren ist der Dresdner Verein bei nationalen und internationalen Wettkämpfen vertreten. "1992 gewann einer von uns die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften im schweizerischen Olten", sagt Zimmermann. Der Verwaltungsbeamte vom Bundesgrenzschutz steht fast täglich in der Turnhalle der 58. Mittelschule auf der Glashütter Straße, bietet neben "Jeet Kune Do" auch "Tae Bo" (rhythmische Kampfsportgymnastik), Frauen-Selbstverteidigungskurse und "Kopfball für Kampfsportler" an. Das Alter spielt dabei keine Rolle. "Unser jüngster Sportler ist sieben Jahre", sagt Zimmermann. Die Entscheidung für den Kampfsport kann viele Gründe haben. Helmut Meier (44) wollte eigentlich nur ein paar Kilo abnehmen, als er sich vor einem Jahr für Wu Shu entschied. Inzwischen zeigt nicht nur die Waage weniger an, Helmut Meier versteht den Kampfsport als eine Lebensphilosophie. Viele begeistert vor allem die gute Stimmung unter den Sportlern. "Die Atmosphäre beim Training ist super. Alle sind hilfsbereit", sagt Marie Gruhl (14), die seit einem halben Jahr jede Woche in den schwarzen Kampfsportanzug schlüpft. "Ich interessiere mich sehr für den fernen Osten und wollte durch den Sport mehr über die Philosophie und Lebensweise der Menschen dort herausfinden."

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