| Mein Kampfkunstsystem "Dao of Tongshidai Wushu" - Unsere Martial-Arts Methode | |
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Meine Ausführungen hierzu entstammen teilweise Niederschriften / Anmerkungen von Dan INOSANTO und meiner mehr als 25-jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der asiatischen Kampfkünste. Auch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass manches, was ich hier niederschreibe, nicht neu von mir erfunden ist, sondern mit Bestimmtheit schon mal gesagt oder geschrieben wurde.
Im Laufe meiner 25-jährigen Kampfsportzeit kreierte ich eine eigene Kampfkunstmethode. Die Kampfsituationen benenne ich wie folgt:
Ich denke, dass es im realistischen Kampf immer um den Ausgang in der Bodenlage geht.
So entstand die Idee, eine eigene Kampfmethode/Kampfrichtung oder vielleicht auch ein eigenes Kampfsystem zu kreieren. Vielleicht habe ich dies aber auch schon vor 25 Jahren mehr oder minder unbewusst geschaffen!
Wahrscheinlich ist, dass die Entwicklung hin zu einem Kampfsystem tendiert! Aber das soll jeder für sich selbst herausfinden! Auf alle Fälle ist unsere eine Methode oder ein System, welches in ständiger Bewegung ist und sich immer mehr vervollkommnet. Wenn man es nun aus der vorangegangenen Sicht betrachtet, handelt es sich um ein Kampfkunstsystem nach dem Muster des JKD. Es ist gegenüber klassischen Kampfkunststilen ungebundener, es gibt keine Regularien (regelmäßig abwickelnde / wiederkehrende Angelegenheiten) und auch keine festgelegten Technikfolgen, welche einen Stil bilden. Es gibt aber sehr wohl eine Basis, ein Gerüst, das den Anfang bildet - den sogenannten Weg (DAO)! Diesen zu beschreiten und zu erkennen obliegt einem guten Tongshidai Wushu-Kämpfer selbst. Ganz deutlich zu sehen ist dies bei unseren 30 Po Chi’s nach dem Vorbild des JKD (entwickelt von Shifu A. Zimmermann). Hier gibt es nur die Basis, alles andere wird dann situativ durch den Martial Arts-Kämpfer entschieden und entsprechend ausgeführt. Es wird deutlich: Unser Tongshidai Wushu ist vergleichbar mit der Methode des JKD. Es ist Freiheit. Freiheit im Sinne, dass es alles besitzt und doch von nichts besessen ist. Das heißt, es besitzt "Techniken" von vielen Stilen und ist doch nicht an dessen Regeln gebunden. Diese Freiheit heißt aber nicht, dass man tun und lassen kann, was man will. Eine gewisse Struktur des Trainings und Erlernens muss schon vorhanden sein, ohne in dogmatische Formen- und Partnerübungen zu verfallen. Auch an die einzelne Doktrin (Lehrsatz, Lehrmeinung) der mit einfließenden Kampfstile muss sich gehalten werden, man darf sie nicht verletzen, da sonst die gesamte Technik nicht voll zur Anwendung kommen kann (Eine Muay Thai Technik muß zum Beispiel auch als Muay Thai Kämpfer ausgeführt werden). Bruce sagte hierzu treffend: „Ein Stil darf nie eine Bibel sein, deren Prinzipien und Gesetze niemals verletzt werden dürfen“. „Die Kampfkunst ist, wie das Leben selbst, im Fluss, in ständigen aryhthmischen (Unregelmäßigkeit in einer sonst rhythmischen Bewegung) Bewegungen, in ständiger Veränderung begriffen.Mit diesen Veränderungen zu fließen, ist sehr wichtig“. (Dan Inosanto) Wer unsere Kampfmethode „DAO of Tongshidai Wushu – Shifu Andreas Zimmermann“ richtig verstanden hat, der weiß, dass er in erster Linie an ihrer befreienden Kraft interessiert ist, die es vermittelt, wenn sie als Spiegel zur Selbsterkenntnis eingesetzt wird. „Wissen in der Kampfkunst bedeutet letztendlich Selbsterkenntnis.“ (Bruce Lee) |
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